Kroatien 2015_Frühling

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Tag 1
Anker lichten!
Nach unserer ersten Nacht in Sukosan, legten wir am Morgen, nach einem feinem Frühstück ab und machten uns auf unseren Segeltrip durch die Insellandschaft Kroatiens. Mit einer Gewitterfront über dem Festland versuchten wir "Land" zu gewinnen. Nach diversen "Wenden" und auch mal einer "Halse" dazwischen, nach zweimaligem ausprobieren des "Blisters"  und einem Stück Motoren, bekamen wir nochmals richtig guten Wind und erreichten 8,6 Knoten mit unserem Katamaran. Nach einem erfüllten Segeltag legten wir uns vor Muline an eine Boje und fuhren mit dem Dingi ans Land in eine Knoba. Auf dem Schiff zurück, genossen wir bei unserem ersten Sonnenuntergang ein leckeres Nachtessen.
Den Abend verbrachten einige mit "Schwatzen", die anderen mit Jassen
Mast und Schotbruch und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel.
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Tag 2
Nach einer klapprigen Nacht (Zuerst schlug die Boje an den Bug und später schloss eine Schiebetüre an Deck nicht mehr richtig, stachen wir nach einem feinen Frühstück in See. Leider erlebten wir gleich zu Beginn eine Flaute und so wichen wir auf unseren Motor aus.  Ziel war "Ist" um Wasser zu bunkern und Brot einzukaufen. Wir machten einen Zwischenstop in Zapuntel, wobei wir an eine schönen Mole das Anlegen mit unserem 13 Tönner übten. Jeder der wollte durfte mal ausprobieren wie es sich als Kapitän so anfühlt. Dann frischte der Wind auf und wir beschlossen mit vollen Segeln gegen Norden los zu donnern. Wir kamen gut vorwärts, merkten aber, dass wir direkt in eine Schlechtwettefront fuhren. So machten wir eine 180 Grad Wende und fuhren wieder zurück. In "Ist" legten wir an und dann passierte uns doch tatsächlich etwas, vor dem uns alle immer gewarnt hatten,... wir bekamen ein Seil in den Propeller.  Einer der Gäste stieg aber wagemutig ins Wasser und löste das Seil. Nichts passiert! Nach diesem Abenteuer legten wir uns in einer herrlichen Bucht an eine Boje und genossen ein würziges Chilli con Carne, einen kurzen Input und  eine tolle Gemeinschaft untereinander.
  • Tag 2 Mulin Skarda
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Tag 3
Ein ereignisreicher und voller Tag liegt hinter uns. Nach einer ruhigen Nacht in der Bucht von Skarda machten wir und erneut auf den Weg. Aber natürlich nicht ohne Tauchgang (siehe Vortag). Leider stürzte der Quadrokopter von Gisbert  beim Landeanflug aufs Schiff ins Wasser. Kurze Zeit (sehr kurze Zeit) später, war auch Gisbert im Wasser und barg das Fluggerät vom Grund des Meeres. Auf den Fotos sieht man was passiert, wenn ein Akku mit Wasser in Kontakt gerät. Nun hoffen wir, dass Morgen alles noch funktioniert. Auf dem Weg nach Il Oivk machten wir in einer herrlichen Bucht einen Badezwischenstop. Nicht aber ohne Abenteuer auf dem Weg dahin. Wir zogen den Blister auf und machten mit dem Beiboot ein paar super Fotos. In Il Oivk angekommen, machten wir uns alle hübsch und es ging als Ehepaar in den Ausgang.... Die bereits traditionelle Jassgruppe liess es sich aber nicht nehmen den Tag mit einem Jass zu beenden.
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Tag 4
Gestern hatten wir die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Am Morgen war aber alles noch in Ordnung. Das Bäcker-Boot kam vorbei und brachte frisches Brot und Apfelstrudel direkt ans Schiff, die Sonne schien und alle waren gut gelaunt. Dann bekamen die Segler unter uns das Kribbeln im Bauch, da der Wind auffrischte. Kurze Zeit später legten wir schon von der Boje in Il Ovik ab und machten uns zum Auslaufen bereit. Bei der Ausfahrt aus der Bucht, knallte uns aber dann so zünftig die Bora ins Gesicht. Dank einem top erfahrenen Skipper meisterten wir die Ausfahrt aber sehr gut. Die Bora blieb aber weiterhin bestehen und wir erreichten Spitzenwerte bis 48 Knoten. Plötzlich bemerkten wir, dass das Beiboot bei dem Wellengang sich mit Wasser füllte und immer an ans Heck schlug.Die Fahreigenschaften des Katamaran waren beeinflusst und das Beiboot drohte abzureissen. Wir mussten etwas unternehmen. Mit vereinten Kräften hievten wir das Beiboot, bei volle Fahrt, dann hinten aufs Deck. Dies war aber noch lange nicht die letzte Panne an diesem Törntag. Beim Segelsetzen verfangte sich ein Seil, welches wir nur mit grosser Mühe und Not los kriegten, dann mussten sich mal kurz zwei Crewmitglieder übergeben (Einer davon war ich :-)). Zum erholen blieb aber keine Zeit, da beim raffen der Genua die Trommel blockierte und ich versuchte, leider ohne direkten Erfolg, diese zu lösen. So suchten im Windschatten einer Insel etwas Ruhe, was auch halbwegs gelang. Jetzt konnten wir auch die Trommel wieder bedienen und wir rafften die Genua. Der Wind lies etwas nach und die Wellen ebenfalls. So entschlossen wir so weiter nach Süden zu segeln. Wir schafften 58 Semeilen wobei wir eine Spitzengeschwindigkeit von 9,4 Knoten mit dem Schiff zustand brachten und legten uns dann in einem ruhigen und geschützten Hafen namens Vela Rava an die Mole. Ein erlebnisreicher Bora-Segeltag lag hinter uns und die Mannschaft hat es echt super gemacht. Dickes Lob von den Skippern an euch. Tolle Leistung!! Eines war nach diesem Tag klar, alle hatten ihre Segel-Taufe hinter sich.
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Tag 5
Ein herrlicher Segeltag liegt hinter uns. Wir entschlossen in die Kornaten zu Segeln. Ein herrliches Naturschutzgebiet an der Westseite Kroatien. Segeltechnisch waren wir vor allem bei gutem Wind mit Halsen beschäftigt. Die Natur war einfach atemberaubend und wir legten zügig 35 Semeilen zurück. Am Abend gabs dann das "Kapitäns Dinner" in einem wunderschönen Restaurant, welches man am "Ende der Welt" wirklich nicht erwartete. Nach einem top feinem Essen bestiegen wir ganz schweizerisch noch den höchsten Berg auf der Insel.
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6 Tag
Tatsache! Heute standen wir um 5.00 Uhr in der Früh auf um auf keinen Fall den Sonnenaufgang um 5.21 Uhr zu verpassen. Wir wurden mit einer herrlichen Aussicht und einer tollen Stimmung belohnt. Um den letzten Tag noch voll auszukosten, legten wir so früh wie möglich ab. Anfänglich ohne Wind und so mussten wir "motoren". Gegen den Mittag frischte der Wind immer mehr auf und wir wurden nochmals mit einem fantastischen Segeltag beschenkt. Mit 6-8 Knoten Fahrt kreuzten wir Richtung Sukosan auf und die Crews konnten ihr erworbenes Wissen und ihre Segetechnik nochmals voll unter Beweis stellen. Nach 46 Seemeilen legten wir zuerst zum Tanken und dann leider zum letzten Mal an der Mole im Ausgangshafen an. Den Abend genossen wir nochmals mit einem feinen Essen an Bord und einem Austausch über die erlebte Woche.
  • Teil2
  • Teil1
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Abschied
Nach einer reibungslosen Schiffsübergabe gab es noch ein kleines Foto-Shooting mit allen Mitseglern. Dann galt es definitv "Tschüss" zu sagen. Ein paar Tränen konnten nicht vermieden werden. Wir blicke auf eine erfüllte, sonnen-und windreich Zeit mit einer total tollen Segelcrew zurück. Allen Mitseglern einen herzlichen Dank für die bereichernde Zeit. Sehr gerne wieder einmal!!
Schiff ahoi und einen guten Einstieg in den Alltag!
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