Kroatien 2015

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Ehe-auf-Kurs in Kroatien
Nach einem etwas holprigen Start und einem verloren gelaubten Ehepaar, einer kleinen Nachtabholaktion und viel Flexibilität sind wir heute Morgen geschlossen als Crew von Sukosan ausgelaufen. Mit mässigen Wind, der zwischendurch auch mal auffrischte machten wir einen kleinen Schlag nach Muline. Dort gab es einen kleinen Landgang und einige konnten sich schon mal als Dingifahrerin üben. Nach einem netten Knobabesuch (Restaurantbesuch), gab es einen ganz feinen Znacht auf dem Schiff. Den Sonnenuntergang genossen wir bei guter Gemeinschaft, Kaffee, Tee und Guetzli
Einen liebe Gruss an all die daheim Gebliebenen.
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Montag 14. September 2015
Nach einer wunderschönen sternenklaren Nacht starteten wir mit einem feinen Morgenessen  in den Tag. Nach dem ersten Wettercheck und dem Blick aufs Meer hinaus war schnell klar das uns heute wohl eher ein stürmischer Tag erwarten würde. Alle Fensterlucken mussten geschlossen, Schubladen gesichert, herumliegende Gegenstände in Backskisten verstaut und die eigenen Lifebelt auf Deck in Griffnähe gebracht werden. Und schon gings mit raumen Wind los, hinaus auf die stürmische See. In Teams wechselten wir uns am Steuer ab. Wow was für ein Gefühl am Steuer zu stehen bei hohem Wellengang und zu spüren das man trotz den Meeresgewalten das Schiff ganz fest im Griff hatte. Der Rest der Crew genoss die freie Zeit beim lesen, plaudern, Ausschau nach Delphinen halten oder beim bestaunen der gewaltigen Wellen.
Bereits am Nachmittag traffen wir Dank des starken Windes nach einem etwas ruppigen Anlegemanöver auf der Insel Olib ein. Die nächsten paar Stunden waren mit Spaziergang zu einem feinen Sandstrand, joggen, lesen, einfach nichts tun oder schlafen gefüllt. Um 18.00 Uhr traffen wir uns dann alle zu einem Apero in einer kleinen Kneipe direkt am Strand. Anschliessend genossen wir bei einem feinen Tropfen Rotwein ein hervorragendes Nachtessen an Bord. Zufrieden aber Müde geht unser Tag an einem geschützten Hafenplatz zu Ende. Ausser dem pfeiffenden Wind weit draussen ist auf dieser autofreien Insel weit und breit nichts zu hören. Einfach herrlich, gute Nacht allerseits!
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Dienstag 15. September 2015
Auch an diesem Morgen erwartete uns beim aufstehen nebst dem Sonnenschein ein zügiger Wind (wohlgemerkt ,wir lagen ja noch in einem Windstillen Hafen in Olib....) . Nach den letzten zwei Tagen wo wir Dank dem Wind ein ganzes Stück nordwärts kamen entschlossen wir uns nach einer kurzen Teambesprechung den Segelkurs heute Richtung Süden zu nehmen, um Ende Woche auch wieder pünktlich in Sukosan einzulaufen.
Auch heute hiess es nach einem Blick aufs Meer hinaus, alle Schiffslucken Wasserdicht zu verschliessen und den Lifebelt anzuziehen. Und schon gings los mit aufkreuzen. Im Zickzack kämpften wir gegen den Wind an Richtung Insel Molat. Die Wellen brachen sich immer wieder stark an unseren Schiffsbugen sodass das Wasser so richtig hoch spritzte. Dies zum Leidwesen von Sandy die nach zwei Stunden segeln plötzlich entdeckte das ihr Skipperfenster vorne auf der Bugseite noch offen stand. Oh jeh, was das bedeuten konnte konnten wir uns bereits bildlich vorstellen... An ein schliessen des Fensters war aber gar nicht zu denken, da man bei dieser Skipperkabine von oben beim Bugdeck einsteigen musste. Müde aber stolz auf die geleistete Segelstrecke und der neu erlernten Segelkentnisse ankerten wir im späten Nachmittag in einer idyllischen Bucht auf der Insel Molat. Kaffee wurde aufgesetzt und wir genossen den Rest des Nachmittags bei Kuchen und schwimmen in dieser herrlichen Bucht. Alle? Nicht ganz! Mäse inspizierte die Skipperkabine von Sandy (ging gerade so ohne Taucherbrille ;-)  ) , danach wurde an der frischen windigen Luft die Wäsche gleich getrocknet. Nach einem feinen Chili con Carne liessen wir in toller Gemeinschaft den Abend mit überraschenden, spannenden und witzigen Geschichten (Wir hatten dazu ein neues Spiel mitgenommen) den Abend ausklingen.
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Mittwoch 16. September 2015
Im gleichen Stil wie gestern gings heute auch wieder los. Wir legten die Lifebelts schon vor dem Ablegen in der Bucht an. Wir ahnten schon was auf uns zukommen würde... und so kam es dann auch. Kaum aus der Bucht und dem Windschatten raus, blies uns wieder der gleiche Wind ins Gesicht. Zum Glück war der Wellengang nicht mehr so heftig und die Crew schon "Wendefest". So kamen wir zügig vorwärts und setzten sogar das Grossegel. Ein herrlicher Segeltag lag vor uns. Guter Wind, weniger Wellengang und eine gut eingespielt Crew. Hier ein dickes Lob an alle. Ihr habt es wirklich super gemacht. Nach einem Zwischenhalt in einer Windgeschützten Bucht und einem Knobabesuch erreichten wird dann um 18.00 Uhr unseren Zielhafen "Iz", der voll besetzt war mit anderen Schiffen, die auch Schutz vor dem Wind (Der heisst übrigens Yugo hier unten) suchten. Wir fanden aber noch eine kleine Parklücke und die Crew konnte beim Anlegemanöver nochmals ihr Geschick unter Beweis stellen. Den Abend verbrachten wir dann im malerischen Hafen und gingen früh, aber zufrieden ins Bett. sonnige, windige und zufriedene Grüsse in die Schweiz.
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Donnerstag 17. September 2015
Kaum zu glauben, aber wir hatten heute schon den fünften Tag mit einem starken Südostwind. (fleissige Leser wissen, das dieser Wind Yugo=Süden heisst). Nach dem Haupts unser Deck geschruppt hatten liefen wir aus. Mit Spitzen bis zu 28 Knoten lagen wir hart am Wind und übten uns im Wenden. Zum Glück war der Wellengang nicht so hoch und wir kamen sehr gut vorwärts. Zwischendurch gaben wir uns auch mal ein Rennen mit anderen Booten, welches wir natürlich mit Karl-Heinz am Ruder dann auch gewannen. Nach viel Wind und noch mehr Wenden, legten wir, unter nicht ganz einfachen Bedingungen, in Sali einem sehr schönen Hafen an. Eigentlich war dies nur als Zwischenstop gedacht um Strom, Wasser und Brot zu beziehen. Auch ein Abstecher in eine Bucht zum baden lag noch drin. Da der Wind dann aber nochmals auffrischte und wir noch in einer Konoba Nachtessen gingen, entschieden wir uns die Nacht im Hafen zu verbringen. Den Abend liessen wir bei einem feinen Eis ausklingen. Alle gingen heute früh ins Bett, weil wir seeeehr müde waren/sind :-)
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Freitag 18.September 2015
Heute gings für ein paar von uns früh aus den Federn. Wir legten noch vor Sonnenaufgang ab um in einer schönen Bucht noch den letzten Zmorgä auf See zu geniessen. Dann ging es auch schon langsam nach "Hause". Um den Tag so richtig auszukosten, legten wir nochmals den Anker in einer Badebucht und genossen das warme Mittelmeer ein letztes Mal. (ca. 24 Grad). Das Unvermeidliche liess sich aber nicht aufhalten und so legten wir nach dem Nachmittag ab und bekamen sogar noch Wind und konnten so auf Sukosan segeln.  So gehörte es sich auch nach dieser Woche:-) Beim Anlegen an die Tankstelle, merkten wir dann plötzlich, dass ein Motor nicht griff und das Schiff abdrifftete wir konnten nun, dank geübten und gelernten Handgriffen, das Schiff gerade noch so längseits festmachen. Dabei muss gesagt sein, dass wir Wind hatten und sicher 6 weitere Boote zum Tanken anstanden. Wir meldeten uns dann bei der Chartergesellschaft und ein Monteur kam vorbei. Er stellte fest, dass wir einen Propeller verloren hatten!!! Zum Glück gab es einen Ersatz an Deck und ein Taucher montierte diesen dann mit geübten Handgriffen an. Zum Glück passierte uns das nicht als wir noch unterwegs waren.Ein spannender und lehrreicher Abschluss.
Den Abend genossen wir bei einem feinen Essen und Spaziergang in Zadar. Leider mussten Sandy und ich uns dann von der Crew verabschieden, da wir am nächsten Morgen früh auf den Flughafen gingen. Wir hatten nochmals einen Törn in Mallorca vor uns. Evtl ein Gebiet für www.auf-kurs.ch

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Ein mega herzliches Dankeschön geht an euch alle! Ihr war eine super Crew und es hat mega Spass gemacht.

Mast und Schotbruch und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel (hatten wir ja auch mal)