Kroatien 2016

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Ehe-auf-Kurs aktuell unterwegs in Kroatien
Endlich ist es wieder soweit und Ehe-auf-Kurs startet zu seinem nächsten Törn in Kroatien. Nach einem herzlichen Willkommen an Bord und dem Kojenbezug, stand ein feines Nachtessen in Sukosan auf dem Programm. Alle sind von den Massen des Schiffs überwältigt und die Spannung auf das morgige Auslaufen steigt an. Aber zuerst heisst es mal, ab in die Koje und die erste Nacht auf schwankenden Untergrund hinter sich bringen.

11. September 2016
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12. September 2016
Alle haben die Nacht gut überstanden, sind voller Tatendrang und freuen sich, in See zu stechen. Nach einer Sicherheitseinweisung und "Schiff klar machen" ist es dann endlich soweit: "Leinen los". Kaum eine Stunde unterwegs ruft Oliva bereits: "Delphine in Sicht". Kurzes Chaos und wildes Herumgerenne bis alle ihre Kamera bereit hatten und dann einfach nur noch geniessen und staunen,....... Toll, dass wir bereits am ersten Tag diese aussergewöhnliche Begegnung hatten. Wir machten uns weiter auf den Weg nach Muline. Nach einem kurzen Badestop entschieden wir, noch weiter zu segeln. Der Wind frischte auf und Ursi segelte mit Spite von 8 Knoten (Fahrt) eine Wende nach der anderen. Nach herrlichem Wetter und viel Wind wollten wir uns in eine Ankerbucht verschlaufen. Leider gelang keiner unserer Ankerversuche und der Anker lag nur auf Felsen und rutschte ab. So waren wir gezwungen in die nächste Bucht (ein kleiner Hafen) auszuweichen. Jetzt war die Crew mit einem Muringmanöver konfrontiert, was eigentlich nicht für diesen Tag geplant war. Aber nach kurzer Aufregung an Bord und einem leicht verärgerten Kroaten an Land, lagen wir sicher an de Mole. Dickes Kompliment an die ganze Mannschaft. Dann wurden wir aus der Küche mit feinen Paprikaschnitzel, Reis und Salat verwöhnt.
Nach einem kurzen Spiel, gab es früh Nachtruhe. Alle waren nach dem achtstündigen Segeltag auf dem Hund.
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13. September 2016
Nach einer total ruhigen Nacht und viel Schlaf legten wir bei Null-Wind ab und machten uns gleich auf Erkundungstour (Also vor allem die Männer, siehe Fotos). Nachdem unsere Neugier befriedigt war, machten wir uns auf in die Badebucht "Pantera". Herrliches Wasser, gute Stimmung, Dingi-Ausbildung, Landgang und Besichtigung des Leuchtturms,....... da lässt sich doch leben. So gut, dass wir gleich blieben und die Nacht verbrachten.
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14. September 2016
Ein herrliches Erwachen in der schönen Badebucht bei Sonnenschein und ruhigem Meer. Nach dem gemütlichen Frühstück ging es mit wenig Wind (und deshalb mit Motor) auf zum nahe-gesunkenen Schiffs-Wrack. Mit Schnorchel und Taucher-Brille erkundeten wir das gesunkene Schiff, was sehr beeindruckend war. Den Schatz haben wir leider nicht gefunden, aber trotzdem hat dieser Ausflug Spass gemacht. Mit unserem Katamaran segelten wir bzw. motorten wir weiter, da leider noch immer kein Wind in Sicht war... dafür war etwas Anderes in Sicht! Dieses Mal war es Sandy, die die Delphine zuerst entdeckte. Wie vor zwei Tagen brach Hektik an Bord aus - Kameras wurden gezückt und die richtige Position bezogen. Oliva sprang sogar ins Wasser und wollte mit den Delphinen spielen bzw. schwimmen - aber diese hatten dazu wohl keine grosse Lust und schwammen davon. Wir sprangen schnell ins Dingi und fuhren den Delphinen hinterher. Ein grossartiges Erlebnis auch dieses Mal! Gegen Abend kamen wir zur Insel Ist, wo wir an einer Boje anlegen konnten. Mit dem Dingi gings dann an Land und in ein kleines familiäres Restaurant, wo wir kulinarisch echt verwöhnt wurden! So ein Segeltag macht müde und noch vor 23.00 Uhr lagen alle schlafend in ihrer Koje.
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15. September 2016
Nach einer ruhigen Nacht vor der Insel Ist, stachen wir erneut in See. Unsere Skipper Sändy & Mäse haben uns schon früh informiert, dass in der Nacht ein Wind namens "Jugo" (Süd-Ost-Wind) zu erwarten ist- dies mit etwa 40 Knoten, also ein stürmischer Wind! Deshalb war das Ziel einen Jugo-geschützten Hafen zu finden - dabei konnten wir aber auf unserem Segelboot das Wetter geniessen. Der Hafen in Sali ist für den Jugo-Wind geeignet. Sali ist ein romantisches Städtchen auf der Insel Dugi otok. Wir legten spätnachmittags an und erkundeten die Insel zu Fuss. In einer Badebucht legten wir Taucherbrille und Schnorchel an und entdeckten einige grössere See-Igel und auch Seegurken (es lohnt sich, Seegurken zu googeln:-) die Verteidigungs-Techniken der Seegurken sind ... sehr speziell!
Zum Znacht gab's eine feine Pizza mit Meersicht! Zurück auf dem Schiff gab's noch einen Schlummer-Trunk und für einige sogar noch eine Zigarre dazu. Wir geniessen unsere Ferien in vollen Zügen.
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16. September 2016 (Von Ursi Peyer)
Die Nacht war ruhig und wir haben etwas länger ausgeschlafen. Unser nächstes Ziel war das Naturschutzgebiet Kornaten, da aber die Wind-Situation noch unsicher war, entschieden wir uns noch einen Tag und eine Nacht in Sali zu bleiben. Wir haben uns coole (leider nicht allzuschnelle) Roller gemietet und fuhren der Küste entlang ca. 45 km nach Bozava, wo wir uns mit feinen Pala csinke stärkten. Der eine Roller lief schon auf Reserve - aber die nächste Tankstelle war am andern Ende der Insel - also ca. 40 km entfernt! Glücklicherweise hat uns der freundliche und gut-aussehende Kellner einen Kanister Benzin geschenkt. Die Heimfahrt war also gesichert. Am Abend wurden wir aus der Küche mit feinem Stroganoff verwöhnt. Für die Nacht erwarteten wir erneut Jugo- und dann Westwind, also sicherten die Männer das Boot noch zusätzlich, sodass wir alle gut schlafen konnten.
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17.September 2016 ( von Ursi Peyer)
Trotz Jugo und Westwind haben wir alle sehr gut geschlafen. Bereits um 6.00 Uhr stachen wir in See - das Ziel heute waren die Kornaten. Der Wind war nicht so stark, aber die Wellen eher hoch. Einige mussten zum ersten Mal auf diesem Törn zu ihren Reisekaugummis greifen und sich etwas hinlegen. So richtig schlecht wurde es aber glücklicherweise niemandem (einige genossen es sogar sehr, dass es mal so richtig "wellte").
Heute hatten wir guten Segel-Wind, so konnten wir alle (auch die Neulinge unter uns) einige neue Manöver kennenlernen, "halsen", "wenden"... dies am Wind, am Halbwind und am raumen Wind. Es hat uns alle fasziniert, wie wir mit unseren Manövern diesen 14-Tönner-Katamaran bewegen konnten. Dabei haben wir gemerkt, dass unser Teamwork sehr wichtig ist. Nur zusammen gelingt es uns, den Katamaran dorthin zu bringen, wo wir ihn haben möchten. Geankert haben wir in einer schönen, einsamen Badebucht. Wie üblich haben wir als Erstes ein gemeinsames Anker-Bier getrunken. Mäse, unser Skipper, war mit dem heutigen Tag und den absolvierten Mannövern sehr zufrieden.
Ursi hat ein "Krimi-Dinner Spiel" mit an Bord genommen, welches wir heute abend spielten. Dazwischen wurden wir aus der Küche mit Salat und Spaghetti verwöhnt.
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18. September 2016 (von Marcel)
Mit einem herzhaften Happy Birthday wurde Gabriela heute Morgen von allen begrüsst. Die Nacht in Vrulje war zwar recht schwankend aber das hinderte uns nicht daran fröhlich und unternehmungslustig in den Tag zu starten. Wir machten einen kurzen Zwischenstop in einer herrlichen Bucht und nutzen die Gelegenheit zu einem letzten Landspatziergang in den Kornaten. Auf der Insel entdeckten wir ein seltsames Wesen, welches sich recht zutraulich zeigte (siehe Fotos). Füttern wir es dann aber doch nicht und liessen es in Ruhe. Nach einer kleinen Geburtstagsparty in einem "End of Saison" geöffneten Restaurant und einer Bergwanderung von mir, machten wir uns bei schwachem Wind auf, die Kornaten zu verlassen. Das Wetter  zeigte sich von einer freundlichen Seite und auch die Natur meinte es nochmals gut mit uns. Kaum hatten wir die Kornaten verlassen trafen wir erneut auf Delphine. Man könnte mittlerweilen davon ausgehen, dass man sich an diesen Anblick gewöhnt hat, aber es bracht das gleiche Chaos wie beim ersten Mal an Deck aus. Nach etlichen Mannövern und vielen Fotos setzten wir unsere Fahrt fort. Gegen Abend wollten wir uns in eine Bucht legen. Leider hatte es dort bereits zu viele Schiffe, also besuchten wir die nächste Bucht,.... und die Nächste,........ und die Nächste und wurden schliesslichen fündig in der Bucht St. Ante. Eine herrliche, romantische und sehr idylische Bucht. Nach einem weiteren feinen Znacht aus der Küche und lockeren Gesprächen bezogen alle ihre Kojen.
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19.September 2016 (von Marcel)
Nach einer,für die meisten, ruhigen Nacht vor Anker, machten wir uns an den letzten Schlag auf diesem Törn. Nach einem kurzen Schockmoment, als der Motor nicht anspringen wollte,  hoben wir den Anker und machten uns auf nach Sukosan. Kaum aus der Bucht heraus, konnten wir mit einem super Raumerwind der Küsten entlang in den Süden donnern. Mit Spitzen bis 9 Knoten Fahrt kamen wir rasch vorwärts. Dann Bogen wir in den Kanal Richtung Sukosan ein. Ein heftiger Wind blies uns entgegen und das Kämpferherz von Gabriela erwachte. Wir kämpften uns mit etlichen Wenden und und heftigem Wind nordwärts. Die Wellen und der Wind nahmen stetig zu und so brach sie den Geschwindigkeitsrekord auf diesem Törn  mit 9,3 Knoten Fahrt. Aber sie liess es sich nicht nehmen, ohne Motor bis Sukosan durchzusegeln. Dann hiess es zum letzten Mal Wenden, Schiff in den Wind stellen, Segel einholen. Unter Motor fuhren wir in den Hafen von Sukosan und legten souverän an der Tankstelle an. Danach kam das letzte Mouringmannöver an den Liegeplatz. Leider war unser Platz belegt und wir mussten spontan ausweichen auf einen freien Platz. Mit viel Wind, aber auch mit viel Feingefühl legte Sandy den 14 Meter langen und fast 10 Meter breiten Katamaran, rückwärts an die Mole. Die sehr gut eingespielte Mannschaft sorgte für ein rasches Festmachen und schon bald galt es, einen herrlichen Sonnenuntergang zu bestaunen, die Koffer zu packen, sich eine ausgiebige Duschen zu gönnen und in den  den Ausgang zu gehen....... Morgen um 7.00 Uhr ist Abfahrt Richtung Heimat.

Ein toller Törn mit enorm vielen Einrücken liegt hinter uns. Der Dank gilt der ganzen Crew, die mit viel Bereitschaft und Leidenschaft dafür sorgte, dass es ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.
Euch allen...   Schiff Ahoi für den Alltag !! :-)
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